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Wärmebildgeräte

von Hauptner-Jagd
Wärmebildgeräte

Mit einem leistungsstarken Wärmebildgerät, das mit hochwertigen Sensoren ausgestattet ist, lässt sich Wild auch in der Dunkelheit zuverlässig ausmachen und.

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Mit einem leistungsstarken Wärmebildgerät, das mit hochwertigen Sensoren ausgestattet ist, lässt sich Wild auch in der Dunkelheit zuverlässig ausmachen und. Wir stellen alles Wichtige zum Thema vor.


Was zeichnet ein Wärmebildgerät aus?


Wärmebildgeräte werden auch als Wärmebildkameras bezeichnet und bieten insbesondere bei der Jagd einige Vorteile. So ist ihr Einsatz beispielsweise weniger witterungsabhängig möglich als vergleichsweise mit einem Nachtsichtgerät. Selbst kleinere Objekte, wie zum Beispiel Rehkitze oder Frischlinge lassen sich damit gut bei Nacht erkennen - das wäre mit einem normalen Fernglas kaum möglich. Dies verringert die Gefahr von Fehlschüssen deutlich.


Kommt bei der Jagd ein Wärmebildgerät zum Einsatz, lässt sich bereits zu einem frühen Zeitpunkt schnell ausfindig machen, von woher das Wild anwechselt. Sobald das Wild ganz hinter einem Objekt steht, welches die Wärmesignatur stört (Baum, Holzstapel) kann man dieses für den Moment nicht mehr sehen. Allerdings kann bei einer allfälligen Lücke die Wärme wiedergegeben werden und das Stück ist somit wieder teils sichtbar. Auch bei der Nachsuche kann sich eine Wärmebildkamera als sehr praktisch erweisen, um die erlegten Stücke schneller bei Dunkelheit zu finden.


Auf der Jagd mit einem Wärmebildgerät


Durch seine Körpertemperatur hebt sich Wild von seiner Umgebung ab und lässt sich daher mit einer Wärmebildkamera relativ zuverlässig erkennen. In der heutigen Zeit ist der Bestand an Schwarzwild höher als noch vor einigen Jahren. Deshalb ist eine Wärmebildkamera bei der Jagd ein wichtiges Utensil, um Wild schneller aufzuspüren und anzusprechen. Erkennen lässt sich durch das Wärmebild beispielsweise, ob sich in einer Rotte aus Wildschweinen auch Frischlinge befinden. Weiterhin bieten hochwertige Wärmebildgeräte die Möglichkeit, Wild aus einer größeren Distanz zu beobachten.


Wärmebildgeräte lassen sich darüber hinaus natürlich auch in vielen anderen Bereichen einsetzen, wie zum Beispiel in der Medizin oder auch bei der Gebäudesanierung. Selbst die Polizei und das Militär setzen Wärmebildgeräte ein, um vermisste Personen ausfindig machen zu können.


Die Funktionsweise eines Wärmebildgeräts


Grundsätzlich funktionieren Wärmebildgeräte wie gewöhnliche Kameras, jedoch erfasst der integrierte Detektor eine andere Lichtwellenlänge. Die Linse besteht in der Regel aus Germanium und zeichnet eine Infrarotquelle innerhalb einer bestimmten Wellenlänge auf. Diese ist für unser Auge unsichtbar, die Kamera kann sie jedoch problemlos erfassen. Die Optik eines Wärmebildgeräts kann allerdings auch aus Zinksalzen und Germaniumlegierungen bestehen. Weiterhin zeichnen sich die Geräte durch ihre Lichtdurchlässigkeit innerhalb der Infrarot-Wellenlänge aus. Das ist mit einer normalen Linse nicht möglich.


Eigenschaften thermografischer Sensoren


Wärmebildgeräte sind mit sogenannten thermografischen Sensoren ausgestattet, welche die von einem Objekt ausgehende Wärme bildlich erfassen können. Diese Wärme ordnet der Sensor wiederum einer Farbe zu, die dann auf dem Bild dargestellt wird und vom menschlichen Auge somit auch wahrgenommen werden kann. Hochwertige moderne Wärmebildkameras erkennen dabei sogar feinste Temperaturabweichungen von 0,01 °C. Weil Tiere, aber auch Menschen Wärmemengen erzeugen, die normalerweise höher sind als die in ihrer Umgebung, ist ein Wärmebildgerät ein hilfreiches Werkzeug auf der Jagd. Einige kaltblütige Tiere lassen sich unter Umständen nicht so einfach erkennen, da ihre Körpertemperatur sich der Umgebungstemperatur anpassen kann. Im Gegensatz zu Nachtsichtgeräten ist ein Wärmebildgerät nicht auf Licht angewiesen, um ein brauchbares Bild zu erzeugen.


Unterschiedliche Farbmodi bei Wärmebildgeräten


Einige Wärmebildgeräte verfügen über unterschiedliche Farbmodi, um das thermografische Bild wiederzugeben. Für die Sensoren kommen dabei sogenannte Bolometer zum Einsatz, die bereits seit dem 19. Jahrhundert existieren und im Laufe der Jahre zu Mikrobolometern spezifiziert wurden. Sie detektieren ein auf sie projiziertes Wärmebild und leiten es als Signal weiter, um es auf einem Bildschirm darzustellen. Bolometer bestehen aus elektrisch leitenden Halbleitern, die über verschiedene Widerstandswerte für unterschiedliche Temperaturen verfügen. Hier spricht man von den sogenannten Thermistoren, die zu den NTC-Widerständen gehören. Das bedeutet, dass der Widerstand bei diesen elektrischen Leitung mit zunehmender Temperatur abnimmt. Die eingestrahlte Wärme muss allerdings erneut abgeführt werden, damit sie auch weiterhin für den jeweiligen Zweck zur Verfügung steht. Hochempfindliche Sensoren werden aus diesem Grund gekühlt. Mikrobolometer, die in normalen Wärmebildgeräten verbaut sind, kommen bei normaler Umgebungstemperatur auch ohne Kühlung aus, allerdings erfordern sie eine Temperaturstabilisierung und eine regelmäßige Kalibrierung.


Die verschiedenen Bauarten von Wärmebildkameras


Wärmebildkameras gibt es in unterschiedlichen Bauarten und Ausführungen - deshalb ist ein Vergleich verschiedener Geräte vor dem Kauf umso wichtiger. Die genauen Eigenschaften und Funktionen hängen vom jeweiligen Modell ab. Wer sich eine besonders komfortable Bedienung wünscht, muss in der Regel etwas mehr für ein qualitatives Wärmebildgerät investieren. Nahezu alle Geräte bieten die Möglichkeit, ein Wärme abstrahlendes Objekt auf dem Bildschirm sowohl hell als auch dunkel wiederzugeben. Für welchen Modus man sich dabei entscheidet, hängt von der entsprechenden Situation ab. Weiterhin gibt es bei einigen Geräten auch Farbmodi, welche die verschiedenen Temperaturbereiche von Wärme abgebenden Objekten in Falschfarben wiedergeben. Hier lässt sich oft nach Wunsch eine große Bandbreite an Farben einstellen, was allerdings eher bei der Erstellung von Wärmeprofilen nützlich ist.


Für die Jagd besonders praktisch sind kompakte Taschenkameras: Damit hat man eine kompakte Wärmebildkamera dabei, welche zuverlässig Wärmebilder erzeugen kann, aber auch dazu in der Lage ist, Fotos auf der Speicherkarte abzulegen. Die Kamera eignet sich optimal für den mobilen Einsatz beim Ansitzen und bietet eine komfortable Datenübertragung per USB oder Bluetooth an. Wichtig ist, dass das gewählte Modell problemlos Kälte und Nässe standhält und gegebenenfalls mit hilfreichen Zusatzfunktionen wie einer LED-Leuchte mit Blitzfunktion oder der Echtzeit-Bildoptimierungsfunktion ausgestattet ist.

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