Jagen in der Schweiz

Von Hauptner-Jagd


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Die Schweiz ist für viele Jäger ein beliebtes Ziel in Europa. Das Land bietet die beste Voraussetzung für alle Jagdliebhaber. Die Schweiz gehört zu einem der wenigen Länder in Europa, in dem ein Alpensteinbock auf einer Jagdreise gejagt werden kann. Gäste erhalten in dem meisten Fällen problemlos eine Lizenz.

Der Kanton Wallis ist für Gäste, die jagen möchten, eine besonders gute Wahl. In den meisten Kantonen wird eine Jagdberechtigung benötigt. Diese Berechtigung kann häufig nur mit einigen bürokratischen Hürden erreicht werden. Jäger aus Deutschland sollten bei Ihrer Planung berücksichtigen, dass das Jagen von Privatpersonen im Kanton Genf gänzlich untersagt ist. In diesem Kanton gibt die Staatsjagd. Das bedeutet, dass sich die staatlichen Wildhüter um die Regulierung der Wildbestände kümmern. In anderen Jagdrevieren der Schweiz lohnt sich aber der grosse Aufwand, da ein Jagdausflug in vielen Gegenden unvergesslich ist.

Hoch- und Niederwild in der Schweiz

In vielen Regionen der Schweiz können Wildarten wie

  • Gamswild
  • Rehwild
  • Schwarzwild
  • Füchse
  • Dachse

gejagt werden. Gemäss dem solothurnischen Jagdkalender sind die Wildarten Feldhasen, Edel- und Steinmarder, Wildkaninchen, Türken- und Ringeltauben, Kohlraben, Rabenkrähen, Eichelhäher, Fasanenhähne und einige Entenarten zusätzlich zur Jagd freigegeben. Für viele Jagdbegeisterte ist besonders die Jagd auf das Rotwild wie beispielsweise im Bezirk Dorneck-Thierstein sehr interessant. Dabei ist das Rotwild in diesem Bezirk gar nicht heimisch. Laut Jagdkalender sind Tiere wie Waschbären, und verwilderte Haustauben das ganze Jahr über jagdbar. In der Vergangenheit hat die Population der Waschbären in der Schweiz immer mehr zugenommen. Früher konnten einige Marderhunde gesichtet werden, die ebenfalls für die Jagd freigegeben wurden. Die Sichtung des letzten Exemplars liegt schon 6 Jahre zurück. Zu den Wildarten, die in der Schweiz nicht zur Jagd freigegeben wurden, gehören auch Luchse. Hierbei handelt es sich um die grösste Katzenart in Europa.

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Was beinhaltet der solothurnische Kalender?


Alle jagdberechtigten Mitglieder eines Jagdvereins haben die Berechtigung, kranke und erhebliche verletzte Wildarten auch ausserhalb der vorgegebenen Jagdzeiten zu erlegen. Derartige Abschüsse von Wildarten sind immer unverzüglich der kantonalen Jagdbehörde zu melden. An staatlich anerkannten Feiertagen und Sonntagen ist das Jagen in der Schweiz unter Vorbehalt nicht erlaubt. An Sonntag ist es aber möglich, bis 5 Uhr und in der Winterzeit ab 18 Uhr die Einzeljagd auf Wildschweine durchzuführen. In der Schweiz gehören folgende Tage zu den staatlich anerkannten Feiertagen

  • Neujahr
  • Karfreitag
  • 1. August
  • Weihnachten

Für den Bezirk Bucheggberg gelten zusätzlich Mariä Himmelfahrt, Fronleichnam und Allerheiligen zu den anerkannten Feiertagen.
Gastjäger sollten in der Schweiz darauf achten, dass sich die Nachtjagd nur auf Dachse, Füchse, Wildschweine und Marder bezieht. Eine Nachtjagd ist immer in der Zeitspanne eine Stunde nach dem Sonnenuntergang bis eine Stunde vor dem Sonnenaufgang möglich. Eine Schussabgabe der Jäger aus einem Motorfahrzeug ist in der Schweiz untersagt. Auch die Nutzung von Bleischrot für die Jagd auf Wasservögel ist verboten.

Spezielle Jagd-Angebote in der Schweiz

Die Schweiz hat über 7,8 Millionen Einwohner, wovon 30.000 Jäger regelmässig zur Jagd aufbrechen. Für Jäger aus Deutschland ist ein Jagdurlaub in der Schweiz sehr leicht, da viele Schweizer deutsch sprechen. Dadurch können sich Jäger wesentlich einfacher mit den entsprechenden Ämtern verständigen. Nicht nur die aussergewöhnlichen Landschaftsbilder locken jedes Jahr viele Touristen in das beliebte europäische Land. Jäger finden in den romantischen Berglandschaften der Alpen viele Wildarten, die gejagt werden dürfen.


Neben dem klassischen Hoch- und Niederwild liegt der Reiz vieler Jäger bei der Jagd auf die heimischen Murmeltiere, Steinböcke und Gämse. Diese Wildarten bekommt man in Deutschland kaum zu Gesicht. Jäger sollten bei der Planung ihres Urlaubs nicht nur auf die jeweiligen Jagdzeiten achten, sondern auch daran denken, dass sie die richtige Ausrüstung dabei haben. Das ist besonders wichtig, da sich viele Jagdgebiete in einem hochalpinen Gelände befinden. Um Unfälle zu vermeiden, sollte ein festes Schuhwerk vorhanden sein.

Jagdzeiten und Jagdkalender

Die Jagdzeiten in der Schweiz sind vom 10. August bis zum 5. September. Rehböcke können vom 01. Oktober bis 15. November bejagt werden. In der Schweiz gibt es eine hohe Wilddichte. Aus diesem Grund stehen für Gäste die beste Jagdvoraussetzung zur Verfügung. Die Jagdzeit für eine Gams ist dagegen vom 10. bis zum 30. September. Dadurch wird den Gästen auch in den höchsten Gipfeln der Alpen eine anspruchsvolle Jagd geboten. Auf den Jagdreisen können Jäger zusätzlich die reizvolle Landschaft geniessen. Für den Aufenthalt steht eine Vielzahl an idyllischen Jagdhäusern zur Auswahl. Besonders vorteilhaft ist, dass die Organisation in den Jagdrevieren sehr gut ist. In der Schweiz herrscht zusätzlich eine hohe Gastfreundschaft.

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